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Für ein einzelnes Verkaufsprojekt mit frei wählbarer Laufzeit.
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GmbH verkaufen: Umfang der Stammanteile, Inhaberabhängigkeit, wirtschaftliche Unterlagen und Übergabe einer Schweizer GmbH strukturiert vorbereiten.
Klären Sie vor dem Marktstart, ob sämtliche oder nur einzelne Stammanteile verkauft werden sollen. Bei einer Beteiligung müssen Umfang, Stimm- und Mitwirkungsrechte, gewünschte Käuferrolle und Zusammenarbeit mit verbleibenden Gesellschaftern nachvollziehbar sein. Die konkrete rechtliche und steuerliche Umsetzung hängt vom Einzelfall ab. Besonders wichtig sind angebotenen Anteil und Ziel des Verkaufs benennen, Rolle verbleibender Gesellschafter erklären und operative, strategische oder finanzielle Käuferrolle einordnen.
In vielen GmbHs vereint dieselbe Person Eigentum, Geschäftsführung, Fachwissen und Kundenkontakte. Zeigen Sie offen, welche Aufgaben an der heutigen Person hängen, was das Team bereits eigenständig trägt und welche Beziehungen übertragen werden müssen. Ein konkreter Einarbeitungsplan macht diese Abhängigkeit für Käufer kalkulierbar. Besonders wichtig sind operative und strategische Aufgaben der Inhaberschaft erfassen, Schlüsselwissen und wichtige Kontakte dokumentieren und Stellvertretungen und Einarbeitungsbedarf sichtbar machen.
Mehrjährige Abschlüsse, aktuelle Auswertungen und eine Erklärung ausserordentlicher oder inhaberbezogener Positionen bilden die wirtschaftliche Grundlage. Ergänzen Sie eine Übersicht zu wesentlichen Kunden-, Liefer-, Miet-, Finanzierungs- und Arbeitsverhältnissen sowie zu anstehenden Investitionen und Verpflichtungen. Detaillierte Dokumente werden erst in der passenden Prüfphase freigegeben. Besonders wichtig sind Ertragskraft und aktuelle Entwicklung nachvollziehbar darstellen, wichtige Verträge und Abhängigkeiten erfassen und Investitionen, Darlehen und weitere Verpflichtungen einordnen.
Der Verkauf der Stammanteile und die operative Übergabe sind nicht automatisch derselbe Schritt. Legen Sie fest, wer die Geschäftsführung übernimmt, wie Wissen und Kundenbeziehungen übergeben werden und wann Mitarbeitende oder Geschäftspartner informiert werden. Eine befristete Begleitung braucht klar definierte Aufgaben, Entscheidungsrechte und ein Enddatum. Besonders wichtig sind künftige Geschäftsführung und Verantwortlichkeiten festlegen, Kunden-, Lieferanten- und Teamübergaben terminieren und Dauer und Grenzen einer weiteren Mitwirkung vereinbaren.
Das richtet sich nach Ihrem Ziel und der bestehenden Gesellschafterstruktur. Bei einem Teilverkauf sollten Anteil, Mitwirkungsrechte, Käuferrolle und Zusammenarbeit mit verbleibenden Gesellschaftern eindeutig beschrieben und die Umsetzung fachlich geprüft werden.
Listen Sie operative Aufgaben, Fachwissen, Entscheidungsbefugnisse und wichtige Beziehungen auf, die heute bei Ihnen liegen. Zeigen Sie anschliessend, was das Team bereits übernimmt und welche Themen durch Dokumentation, Stellvertretung oder Einarbeitung übertragen werden können.
Sinnvoll sind Jahresabschlüsse, aktuelle Auswertungen, eine Übersicht zu Beteiligungen und Geschäftsführung sowie Angaben zu wichtigen Verträgen, Personal, Anlagen, Darlehen, Investitionen und Verpflichtungen. Der Umfang der Offenlegung steigt mit der Prüfphase.
Definieren Sie künftige Verantwortlichkeiten, Wissenstransfer, gemeinsame Kundentermine und den Informationszeitpunkt für Mitarbeitende. Falls Sie befristet weiterarbeiten, sollten Aufgaben, Entscheidungsrechte, Vergütung und Enddatum klar vereinbart werden.